Komm endlich klar: Change, leave it or love it

Komm endlich klar: Change, leave it or love it
  • Wir alle tragen unnötigen Ballast mit uns herum, der uns das Leben erschwert.
  • Die „Change it, leave it or love it“-Formel hilft dir dabei, diesen Ballast zu verändern, zu verlassen oder zu lieben.
  • Mit einem einfachen Gedankenexperiment kannst du „Change it, leave it or love it“ für dein Leben anwenden.

Wir alle tragen unnötigen Ballast mit uns herum, der uns träge und langsam werden lässt und wir uns umso mehr anstrengen müssen, um das zu erreichen, worauf wir hinarbeiten. Dabei gibt es ein einfaches Gedankenexperiment, was dir viel Anstrengung ersparen könnte: Wenn dir etwas im Leben nicht gefällt, dann verändere es, verlasse es oder lerne es zu lieben. Vor allem aber werde aktiv. Alternativ kannst du dich zurücklehnen und dabei zusehen, wie dein Leben an dir vorbeizieht – fast wie in einem 0815 Blockbuster. Doch selbst dann wäre dieser womöglich spannender, wenn die Heldin ihren Ängsten, Sorgen und ihrer Wut begegnet, anstatt sich in Embryonalstellung in der Dusche zu verkriechen. Deshalb möchte ich dich in diesem Artikel dazu ermutigen, dein Leben nicht an dir vorbeiziehen zu lassen, sondern es selbst in die Hand zu nehmen und es so zu gestalten, wie DU es willst.

Change it, leave it or love it: Finde eine Haltung, die zu dir passt

Das kann dir gelingen, indem du dieses vielzitierte Statement nicht nur als Bildunterschrift unter deinen Instagram Post setzt, sondern es zu deiner Haltung im Reallife werden lässt. Einer Haltung, die es gut mit dir meint und es dir ermöglicht, in einem Dschungel an Möglichkeiten, Entscheidungen zu treffen, mit denen du deinen Weg durch das Dickicht findest. Denn nicht die anderen, sondern nur du selbst kannst dafür sorgen, dass es dir mit dem, was du tust, langfristig gut geht. Wenn du nun aber ein passendes Rezept dafür erwartest, muss ich dich enttäuschen. Da es dein Leben ist, solltest du es selbst zusammenstellen. Immerhin musst du nicht lange in Kochbüchern suchen, um die Zutaten zu finden, sondern du darfst einen Moment innehalten und darauf vertrauen, dass du das Rezept bereits kennst. Wahrscheinlich hast du bereits öfter danach gekocht, als dir bewusst ist. Wetten?!

Gedankenexperiment: Change it, leave it or love it in deinem Leben

Ich lade dich ein, dich an eine Situation aus deinem Berufsleben oder deiner Freizeit zu erinnern, in der du das letzte Mal gar keinen Bock mehr darauf hattest weiterzumachen. Versuch dir die Situation, so gut es geht zurück ins Gedächtnis zu rufen. Kannst du nachspüren, welche Gefühle sie in dir ausgelöst hat und was der Grund dafür war? Das ist wichtig, um das gesuchte „It-Piece“ unseres Statements zu finden. Denn natürlich musst du zunächst wissen, was es ist, das dich stört, um daraus eine Handlung für dich ableiten zu können. Diese ist nicht als die einzig wahre oder richtige zu verstehen, sondern vielmehr als die für dich und den Moment passende. Das ist wichtig, um deine Situation ganzheitlich zu betrachten. Stört dich beispielsweise, dass du keinen Spaß an der Tätigkeit hast oder du keinen Sinn darin erkennst, ist es wahrscheinlich, dass du nur wenig Muse dafür hast, diese Tätigkeit auszuführen. Sobald du also erkannt hast, was dich stört, kannst du für dich ableiten, wie du diesen Störfaktor eliminieren kannst.

Hierfür ist eine Möglichkeit dir deine Werte bewusst zu machen und zu überprüfen, ob diese sich gegebenenfalls mit der aktuellen Tätigkeit reiben. Sollte dir beispielsweise Abwechslung wichtig sein und dir diese in der Situation fehlen, ist es wahrscheinlich, dass sich die Situation mit deinen Werten beißt und das in dir Unzufriedenheit auslöst. Das Statement „change it, leave it or love it“ kann dich dabei unterstützen eine Entscheidung darüber zu treffen wie du mit der Situation umgehst.

Change it: So veränderst du Dinge

Entscheidest du dich dafür, die Situation verändern zu wollen, könntest du dir beispielsweise überlegen, wie du mehr Abwechslung in deine Tätigkeit bringen könntest. Du könntest die Dinge anders angehen und dir überlegen wie ein*e Freund*in, Kolleg*in oder eines deiner Vorbilder die Tätigkeit ausführen würde. Außerdem kannst du für ein neues Umfeld sorgen. Eine Situation in ein neues Setting zu packen, kann manchmal Wunder bewirken. Manchmal reicht dafür schon der Schritt vor die Tür. Tausche dich mit anderen aus und lass dich von ihnen inspirieren. Du kannst dir außerdem überlegen, was du genau an deiner Situation verändern möchtest und wie du dafür vorgehen kannst. Oftmals ist es hilfreich sich für die Veränderung einen Zeitpunkt zu setzen. Damit kann sichergestellt werden, dass der gute Wille auch in die Tat umgesetzt wird. Suche dir hierfür Unterstützer*innen. Veränderungen herbeizuführen, dauert in der Regel seine Zeit. Du musst sie nicht allein meistern. Bei kleinen Veränderungen ist das anders. Beginne damit schon hier und jetzt.

Leave it: Trau dich, „Scheiß drauf“ zu sagen

Du möchtest die Situation nicht verändern, weil du aus guten Gründen keine Energie mehr in die Tätigkeit investieren möchtest? Verlasse sie. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Deine Energie ist deine Ressource. Ehe du Raubbau an dir und deinem Körper begehst, investiere deine Kraft lieber darein einen Schlussstrich unter die Situation zu ziehen. Das muss nicht bedeuten, dass du die Tätigkeit ein für alle Mal beendest, sondern vor allem, dass es in dem Moment nicht der passende Zeitpunkt dafür ist und du deine Energie wertvoller investieren kannst. Auch wenn diese Erkenntnis schmerzvoll sein kann, verheißt sie große Erleichterung, wenn du die Situation erst mal verlassen hast. Aber: Vorsicht vor Impulshandlungen. Wege ab, welche Risiken und Chancen das Verlassen für dich hat und welche Schritte dafür notwendig sind, dass du der unerwünschten Situation langfristig nicht mehr begegnest.

Love it: Werde dir bewusst, was du liebst

Wenn es dir sehr schwer fällt die Situation zu verlassen, könnte es daran liegen, dass es doch etwas gibt, an dem du hängst oder du damit ein gewisses Ziel verfolgst. Dann solltest du überlegen, ob du nicht doch etwas an deiner Situation ändern oder vielleicht sogar lernen kannst, deinen Fokus auf die Aspekte zu lenken, die du liebst. Entscheidest du dich für Letzteres, geht es vor allem darum, deine Achtsamkeit zu schulen und die Situation so anzunehmen wie sie ist. Versuche dir ins Bewusstsein zu rufen, was dir fehlen würde, wenn du die Tätigkeit nicht mehr ausführst oder deinen Blick darauf zu lenken, wie du die Situation als Lernerfahrung nutzen kannst. Eine Tätigkeit, in der dir wie im vorangegangenen Beispiel die Abwechslung fehlt, ermöglicht es dir vielleicht dich tiefgründig mit etwas zu beschäftigen und im Flow zu sein.

Für welchen Weg du dich letztendlich entscheidest, hängt nur von dir selbst ab. Wichtig ist nur, dass du dich entscheidest und aktiv wirst. Denn nichts wiegt so viel wie die Last des Bereuens. Suche nicht nach dem richtigen, sondern nach dem passenden Weg und er wird sich für dich stets richtig anfühlen – ob privat oder im Beruf. Fange gleich jetzt damit an. Wo stehst du? Gibt es eine Situation, die du verändern, verlassen oder lieben lernen möchtest?

Eure Mi

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